
Nachfolgend der Liedtext Midnight Sun Interpret: mit Übersetzung
Originaltext mit Übersetzung
what went down on the side of the road?
What i saw at the edge of the see.
Only those elements time cannot wear,
And they follow.
What seeped out throught the cracks in time,
What sucks out the color in me?
What awaits beyond infinity?
Beyond and to all time i stand.
What blew in with the great gale?
What weighed down the falling leaves?
What came forth from the remains?
What has always lived and gone unseen?
What has caused the night to fall?
Who speaks of eternity?
Who awakes to night eternally?
Beyond and to all time i stand.
De profundis clamavi (baudelaire)
O my sole love, i pray thee pity me From out this dark gulf where my poor heart lies,
A baren world hemmed in by leaden skies
Where horror flies at night, and blasphemy.
For half the year the sickly sun is seen,
The other half thick night lies on the land,
A country bleaker than the polar strand;
No beasts, no brooks, nor any shred of green.
There never was a horror which surpassed
This icy sun’s cold cruelty, and this vast
Night like primeval chaos;
would i were
Like the dumb brutes, who in a secret lair
Lie wrapt in stupid slumber for a space…
Time creeps at so burdensome a pace.
Was ist am Straßenrand passiert?
Was ich am Rande des Meeres gesehen habe.
Nur diese Elemente kann die Zeit nicht tragen,
Und sie folgen.
Was in der Zeit durch die Ritzen sickerte,
Was saugt die Farbe in mir aus?
Was erwartet jenseits der Unendlichkeit?
Jenseits und zu aller Zeit stehe ich.
Was wehte bei dem großen Sturm herein?
Was drückte die fallenden Blätter nieder?
Was kam aus den Überresten?
Was hat immer gelebt und ist unsichtbar geblieben?
Was hat dazu geführt, dass die Nacht hereingebrochen ist?
Wer spricht von Ewigkeit?
Wer erwacht ewig zur Nacht?
Jenseits und zu aller Zeit stehe ich.
De profundis clamavi (Baudelaire)
O meine einzige Liebe, ich bitte dich, bemitleide mich aus diesem dunklen Abgrund, wo mein armes Herz liegt,
Eine kahle Welt, eingeengt von bleiernen Himmeln
Wo Horror nachts fliegt und Blasphemie.
Das halbe Jahr sieht man die kränkliche Sonne,
Die andere halbe dicke Nacht liegt auf dem Land,
Ein Land, düsterer als der Polarstrand;
Keine Bestien, keine Bäche, kein Grünstreifen.
Es gab nie einen Schrecken, der übertroffen wurde
Die kalte Grausamkeit dieser eisigen Sonne und diese Weite
Nacht wie urzeitliches Chaos;
würde ich wäre
Wie die dummen Rohlinge, die in einem geheimen Versteck sind
Liege für eine Weile in dummen Schlummer gehüllt...
Die Zeit vergeht so mühsam.
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