
Nachfolgend der Liedtext Midnight Creeper Interpret: Bernard Allison mit Übersetzung
Originaltext mit Übersetzung
Bernard Allison
What went down on the side of the road?
What I saw at the edge of the sea
Only those elements time cannot wear
And they follow
What seeped out throughout the cracks in time
What sucks out the color in me?
What awaits beyond infinity?
Beyond and to all time I stand
What blew in with the great gale?
What weighed down the falling leaves?
What came forth from the remains?
What has always lived and gone unseen?
What has caused the night to fall?
Who speaks of eternity?
Who awakes to night eternally?
Beyond and to all time I stand
De profundis clamavi (Baudelaire)
O my sole love, I pray thee pity me
From out this dark gulf where my poor heart lies
A barren world hemmed in by leaden skies
Where horror flies at night, and blasphemy
For half the year the sickly sun is seen
The other half thick night lies on the land
A country bleaker than the polar strand;
No beasts, no brooks, nor any shred of green
There never was a horror which surpassed
This icy sun’s cold cruelty, and this vast
Night like primeval Chaos;
would I were
Like the dumb brutes, who in a secret lair
Lie wrapt in stupid slumber for a space…
Time creeps at so burdensome a pace
Was ist am Straßenrand passiert?
Was ich am Meeresrand gesehen habe
Nur diese Elemente kann die Zeit nicht tragen
Und sie folgen
Was in der Zeit durch die Risse sickerte
Was saugt die Farbe in mir aus?
Was erwartet jenseits der Unendlichkeit?
Jenseits und für alle Zeit stehe ich
Was wehte bei dem großen Sturm herein?
Was drückte die fallenden Blätter nieder?
Was kam aus den Überresten?
Was hat immer gelebt und ist unsichtbar geblieben?
Was hat dazu geführt, dass die Nacht hereingebrochen ist?
Wer spricht von Ewigkeit?
Wer erwacht ewig zur Nacht?
Jenseits und für alle Zeit stehe ich
De profundis clamavi (Baudelaire)
O meine einzige Liebe, ich bitte dich, bemitleide mich
Aus diesem dunklen Golf, wo mein armes Herz liegt
Eine öde Welt, eingeengt von bleiernen Himmeln
Wo Horror nachts fliegt und Blasphemie
Ein halbes Jahr lang ist die kränkliche Sonne zu sehen
Die andere halbe dicke Nacht liegt auf dem Land
Ein Land, düsterer als der Polarstrand;
Keine Bestien, keine Bäche, kein Grünstreifen
Es gab nie einen Schrecken, der übertroffen wurde
Die kalte Grausamkeit dieser eisigen Sonne und diese Weite
Nacht wie urzeitliches Chaos;
würde ich wäre
Wie die dummen Rohlinge, die in einem geheimen Versteck sind
Liege für eine Weile in dummen Schlummer gehüllt...
Die Zeit vergeht so mühsam
Bernard Allison • 2011
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