Postcards From Paraguay - Mark Knopfler

Postcards From Paraguay - Mark Knopfler

  • Album: Shangri-La

  • Erscheinungsjahr: 2003
  • Sprache: Englisch
  • Dauer: 4:04

Nachfolgend der Liedtext Postcards From Paraguay Interpret: Mark Knopfler mit Übersetzung

Liedtext " Postcards From Paraguay "

Originaltext mit Übersetzung

Postcards From Paraguay

Mark Knopfler

Originaltext

One thing was leading to the next

I bit off more than I could chew

I had the power to sign the cheques

It wasn’t difficult to do

I couldn’t stay and face the music

So many reasons why

I won’t be sending postcards

From Paraguay

I robbed a bank full of dinero

A great big mountain of dough

So it was goodbye companero

And cheerio

I couldn’t stay and face the music

So many reasons why

I won’t be sending postcards

From Paraguay

I never meant to be a cheater

But there was blood on the wall

I had to steal from peter

To pay what I owed to paul

I couldn’t stay and face the music

So many reasons why

I won’t be sending postcards

From Paraguay

Literary translation

Ein Ding ergab sich aus dem nächsten

Ich hab mir mehr vorgenommen, als ich kauen konnt

Ich hatte die Macht, die Schecks zu unterschreiben

Es war nicht schwer zu tun

Ich konnte nicht bleiben und dafür geradestehen

So viele Gründe dafür

Ich werd keine Postkarten schicken

Aus Paraguay

Ich hab ne Bank voll Dinero ausgeraubt

Einen riesigen Berg voll Kohle

Also hieß es Auf Wiedersehen, Compañero

Und Tschüss

Ich konnte nicht bleiben und dafür geradestehen

So viele Gründe dafür

Ich werd keine Postkarten schicken

Aus Paraguay

Ich wollte nie ein Betrüger sein

Doch es war Blut an der Wand

Ich musste dem Peter was stehlen

Um zu zahlen, was ich dem Paul schuldete

Ich konnte nicht bleiben und dafür geradestehen

So viele Gründe dafür

Ich werd keine Postkarten schicken

Aus Paraguay

Über den Song

In „Postcards From Paraguay“ blickt ein Ich-Erzähler nüchtern und ohne Reue auf seine eigene Verfehlung zurück: Er hat Geld veruntreut und eine Bank ausgeraubt, weil er die Macht dazu hatte, und ist danach spurlos verschwunden. Statt Schuldgefühlen dominiert eine trockene, fast lakonische Distanz – er wollte sich der Musik, also der Konfrontation mit den Konsequenzen, nicht stellen.

Die Redewendung, Peter zu bestehlen, um Paul zu bezahlen, verdeutlicht die Logik eines Menschen, der von einem Fehler in den nächsten stolpert. Paraguay steht dabei als Chiffre für ein fernes, unerreichbares Exil, aus dem keine Nachricht mehr zurückkommt.

Der Reiz des Songs liegt in seinem trocken-ironischen Ton: eine kleine Gaunerballade über Flucht, Verantwortungslosigkeit und das bewusste Verschwinden aus dem eigenen Leben, erzählt mit lakonischem Witz statt moralischer Erklärung.

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