Lucy - The Divine Comedy

Lucy - The Divine Comedy

  • Erscheinungsjahr: 1999
  • Sprache: Englisch
  • Dauer: 4:39

Nachfolgend der Liedtext Lucy Interpret: The Divine Comedy mit Übersetzung

Liedtext " Lucy "

Originaltext mit Übersetzung

Lucy

The Divine Comedy

Originaltext

I travelled among unknown men

In lands beyond the sea;

Nor, England, did I know 'til then

What love I bore to thee!

'Tis past, that melancholy dream —

Nor will I quit thy shore

A second time, for I still seem

To love thee more and more.

Among thy mountains did I feel

The joy of my desire,

And she I cherished turned her wheel

Beside an English fire.

By mornings showed, by nights concealed

The bowers where Lucy played;

And thine, too, is the last green field

That Lucy’s eye surveyed.

She dwelt among the untrodden ways

Beside the springs of Dove;

A maid whom there were none to praise

And very few to love.

A violet by a mossy stone,

Half hidden from the eye;

Fair as a star, when only one

Is shining in the sky.

She lived alone, and few could know

When Lucy ceased to be;

But she is in her grave, and oh!

The difference to me!

A slumber did my spirit seal;

I had no human fears.

She seemed a thing that could not feel

The touch of earthly years.

No motion has she now, no force;

She neither hears nor sees —

Rolled round in earth’s diurnal course

With rocks, and stones, and trees.

Liedübersetzung

Ich reiste unter unbekannten Männern

In Ländern jenseits des Meeres;

Auch England kannte ich bis dahin nicht

Welche Liebe habe ich dir geschenkt!

Vorbei ist dieser melancholische Traum –

Ich werde dein Ufer auch nicht verlassen

Ein zweites Mal, denn ich scheine immer noch

Dich immer mehr zu lieben.

Unter deinen Bergen fühlte ich mich

Die Freude meiner Lust,

Und sie, die ich liebte, drehte ihr Rad

Neben einem englischen Feuer.

Morgens sichtbar, nachts verborgen

Die Lauben, wo Lucy spielte;

Und auch dein ist die letzte grüne Wiese

Das Lucys Auge überblickte.

Sie wohnte zwischen den unbetretenen Wegen

Neben den Federn der Taube;

Eine Magd, die es nicht zu loben gab

Und sehr wenige, die man lieben kann.

Ein Veilchen neben einem moosigen Stein,

Halb verborgen vor dem Auge;

Schön wie ein Stern, wenn nur einer

Leuchtet am Himmel.

Sie lebte allein, und nur wenige konnten es wissen

Als Lucy aufhörte zu sein;

Aber sie ist in ihrem Grab, und oh!

Der Unterschied zu mir!

Ein Schlummer tat mein Geistsiegel;

Ich hatte keine menschlichen Ängste.

Sie schien ein Ding zu sein, das nicht fühlen konnte

Die Berührung irdischer Jahre.

Keine Bewegung hat sie jetzt, keine Kraft;

Sie hört und sieht nicht –

Gerollt im Tageslauf der Erde

Mit Felsen und Steinen und Bäumen.

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