
Nachfolgend der Liedtext L'Ascensore Interpret: Adriano Celentano mit Übersetzung
Originaltext mit Übersetzung
Adriano Celentano
Appena fui al mondo mi ritrovai
In un grattacielo più alto che mai
E poi per istinto o quello che fu
Mi misi in fila per salire lassù
E l’ascensore partì ed ero con gli altri
Tra i bimbi di un colore che è diverso dal mio
Ognuno una speranza dentro sé
Chissà là in cima il sole che c'è
Arrivai al primo piano, non lo so come fu
Mi accorsi che invidiavano la mia gioventù
Nell’ascensore entrò un uomo e sparò
E i miei primi sogni lui già me li rubò
Ragazzi, andiamo su, saliamo perché
In cima al grattacielo tutto meglio è
Il mondo ci appartiene, siam figli suoi
Qui non c’ha posto chi ride di noi
Ed un bel giorno vidi entrar lei
Di quel suo sorriso io mi innamorai
Salire fino in cima con me vorrà
Legati insieme con due anelli o un destino a metà
Ancora oggi io continuo a star su
E i piani che ho salito non li conto più
Son stati belli o brutti, lo rifarei
Il viaggio organizzato per noi
E qui sale gente della mia stessa età
E già lo sanno tutti che qualcosa non va
Non hanno nuove speranze, non credono più
Presto, chiamate l’ascensore che è andato lassù
E quando un giorno poi su in cima sarò
E chi mi ha chiamato ringraziare potrò
E quando l’ascensore a terra ritornerà
Un bimbo appena nato al mio posto entrerà
Kaum kam ich auf die Welt, da fand ich mich
in einem Wolkenkratzer, höher als je zuvor
Und dann aus Instinkt oder was es war
stellte ich mich an, um hinaufzusteigen
Der Aufzug fuhr los, ich war mit den andern
unter Kindern von einer Farbe, anders als meine
Jeder trug eine Hoffnung tief in sich
wer weiß, welche Sonne dort oben scheint
Ich kam im ersten Stock an, ich weiß nicht wie
ich merkte, sie beneideten meine Jugend
In den Aufzug trat ein Mann und schoss
und meine ersten Träume raubte er mir schon
Los, Jungs, steigen wir hoch, wir gehen nach oben, denn
oben auf dem Wolkenkratzer ist alles besser
Die Welt gehört uns, wir sind ihre Kinder
hier hat keinen Platz, wer über uns lacht
Und eines schönen Tages sah ich sie eintreten
In ihr Lächeln verliebte ich mich
Bis nach ganz oben will sie mit mir steigen
verbunden durch zwei Ringe oder ein geteiltes Schicksal
Noch heute steige ich immer weiter
und die Stockwerke, die ich stieg, zähl ich nicht mehr
ob schön, ob schlimm, ich würd's wieder tun
die Reise, die man für uns geplant hat
Und hier steigen Leute meines Alters ein
und alle wissen schon, dass etwas nicht stimmt
sie haben keine neuen Hoffnungen, glauben nicht mehr
Schnell, ruft den Aufzug, der ist dort hinaufgefahren
Und wenn ich eines Tages oben ankomme
kann ich dem danken, der mich gerufen hat
Und wenn der Aufzug zur Erde zurückkehrt
tritt ein neugeborenes Kind an meine Stelle
In „L'Ascensore" macht Adriano Celentano den Fahrstuhl eines Wolkenkratzers zum Bild des ganzen Lebens. Kaum geboren, findet sich das lyrische Ich mit anderen Kindern in der Kabine wieder, alle auf dem Weg nach oben, jeder mit seiner eigenen Hoffnung im Gepäck. Jede Etage markiert eine Lebensphase: Neid der Umgebung, ein Schuss, der frühe Träume raubt, später die große Liebe, die gemeinsam mit ihm weiterfahren will.
Je höher es geht, desto mehr wird die Fahrt zur Rückschau: schöne wie schwere Etappen, die er trotzdem wieder erleben würde. Gleichaltrige, die inzwischen zusteigen, haben ihre Hoffnung längst verloren, während der Erzähler dankbar weiterfährt. Am Ende schließt sich der Kreis – kaum erreicht er die Spitze, steigt unten ein neugeborenes Kind in denselben Aufzug: ein schlichtes, starkes Bild für Geburt, Leben und Weitergabe an die nächste Generation.
Adriano Celentano • 2020
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